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KINTSUGI mit Urushi-Lack und Gold Exklusiver Workshop 17.Oktober bis 12.Dezember 2026

KINTSUGI mit Urushi-Lack und Gold Exklusiver Workshop 17.Oktober bis 12.Dezember 2026

TRADITIONELLE JAPANISCHE REPARATURKUNST mit Urushi-Lack und Gold

Exklusiver Workshop in Zürich

Maximal 4 Teilnehmer:innen



Kintsugi 本金継ぎ ist eine traditionelle japanische Technik, bei der zerbrochene Keramik mit natürlichen Materialien wie Rohlack (Urushi) repariert und anschließend mit Gold- oder Silberverzierungen veredelt wird.

In diesem 5-teiligen Kurs lernen Sie die grundlegenden Kintsugi-Techniken zur Keramikreparatur mit natürlichem Urushi-Lack und „Keshifun“-Feingold (reines Gold) in insgesamt fünf Unterrichtseinheiten.

Wenn Sie anschließend weitere Kintsugi-Techniken erlernen möchten, biete ich dafür einen Aufbaukurs mit vier zusätzlichen Unterrichtseinheiten an.

Der Fokus liegt auf dem bewussten Reparieren von Keramik mit Respekt für Material, Zeit und Handwerk. Jede Reparatur erzählt eine Geschichte – statt Bruchstellen zu verstecken, werden diese in Gold sichtbar gemacht.



Kursformat

  • 5 Sitzungen à 1 Stunde 30 Minuten
  • Kleine Gruppe: max. 4 Teilnehmer:innen
  • Intensives Handwerkstraining
  • Alle Materialien inklusive (mit 0,1 g Goldpulver)

           


Was Sie lernen werden

In diesem Workshop begleite ich Sie Schritt für Schritt durch den gesamten Hon-Kintsugi-Prozess:


  • Einführung in die Philosophie von Kintsugi und Urushi
  • Sicherer Umgang mit natürlichem Urushi-Lack
  • Reparatur von Absplitterungen und Bruchstellen mit Mugi-Urushi
  • Aufbau von fehlenden Keramikteilen mit Sabi und Kokuso (Urushi-Spachtelmasse)
  • Feinmodellierung und Stabilisierung der Oberfläche
  • Schleifen und Glätten mit Sabi-Urushi
  • Auftragen von Zwischen- und Deckschichten mit Bengara-Urushi
  • Vorbereitung für die Goldapplikation
  • Vergoldung mit Metallpulver 
  • Finish und Pflege der fertigen Objekte



Für wen ist dieser Kurs geeignet?

Dieser Kurs richtet sich an alle, die:


  • Handwerk und traditionelle feine Techniken schätzen
  • Geduld und Prozessarbeit kennenlernen möchten
  • Interesse an japanischer Ästhetik und Philosophie haben
  • ein beschädigtes Objekt in etwas Wertvolles verwandeln möchten

Keine Vorkenntnisse erforderlich.



Daten

17, 31 Oktober,  14, 28 November, 12 Dezember 2026 ( Samstag )

 

Zeit

11:00-12:30



Mitbringen

1-2 Keramik- oder Porzellanstück mit Absplitterungen oder Rissen 

1 Keramik- oder Porzellanstück 2 mal gebrochen, Grösse ca. 10 cm 

(Werkstücke werden im Kurs zur Verfügung gestellt, falls nicht vorhanden)


Ablauf der 5 Sitzungen

Sitzung 1

Einführung + Analyse der Objekte + erste Reparatur mit Mugi-Urushi + Kokuso-Aufbau

Sitzung 2

Kontrolle der Aushärtung + Anwendung Sabi-Urushi - Verstärkung 

Sitzung 3

Vorbereitung der Oberfläche + erste Beschichtung

Sitzung 4

Schleifen und Feinbearbeitung + Zwischenbeschichtung

Sitzung 5

Vorbereitung für die Vergoldung + Urushi-Endschichten

Goldapplikation + Finish + Präsentation der fertigen Arbeiten + Pflegehinweise



Materialien

Alle notwendigen Materialien werden gestellt:


  • Natürliche japanische Urushi-Lacksorten 
  • Werkzeuge und Verbrauchsmaterialien
  • Übungsstücke, falls keine eigenen Keramikobjekte mitgebracht werden oder diese nicht rechtzeitig trocknen können
  • Echtes Goldpulver (0,1 g 24K Keshifun inbegriffen)
  • Kursunterlage



Preis

540 CHF pro Person (inkl. 0,1 g Goldpulver Keshifun)


Maximal 4 Teilnehmer:innen 

Falls einzelne Termine nicht passen, kann nach Absprache eine Lösung gefunden werden.



Wichtiger Hinweis

•Urushi benötigt Zeit zum Aushärten und reagiert auf Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Zwischen den Sitzungen werden die Werke in einer kontrollierten Umgebung (Muro) gelagert und gepflegt. 

•Urushi-Lack kann in flüssigem Zustand Hautausschlag auslösen, daher müssen unbedingt Einweghandschuhe getragen werden. Sobald vollständig ausgehärtet, ist er unbedenklich.



Ort & Atmosphäre

In Kreis 3, Stationsstrasse 36, 8003 Zürich – ruhige, konzentrierte Arbeitsatmosphäre

Fokus auf Handwerk, Materialbewusstsein und traditionelle japanische Technik



 

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